Yoga Raum
München-West




Bewegung

Entspannung

Atemerfahrung

 

"Wohin kommt man durch Yoga?
Man hat sich von sich selbst entfernt,
und Yoga bringt einen zurück zu sich selbst.
Das ist alles."


T.K.V. Desikachar

 

In seiner Gesamtheit umfasst Yoga neben Körper- und Atemübungen noch einiges mehr:
Yoga stellt Methoden wie Meditation, Reflexionen, Vedic Chanting/ Rezitation bereit und
gibt Anregungen zur persönlichen Lebensführung sowie zum Verhalten gegenüber der Welt
und den Mitmenschen. Damit ist Yoga weder Sport noch Religion oder Esoterik.
Vielmehr ist Yoga eine Art Lebensphilosophie, die den Menschen auf individuelle Weise zu mehr
körperlicher und geistiger Balance führt und einen bewussten und gelassenen Umgang mit
den Herausforderungen des Lebens ermöglicht.

 
Tradition von Sri T. Krishnamacharya/ T.K.V. Desikachar

Im Yoga gibt es viele verschiedene Formen, Traditionen und Stilrichtungen. Unter Hatha-Yoga
versteht man z.B. alle Yogarichtungen, bei denen Körperarbeit eine Rolle spielt.
Wir unterrichten Yoga in der Tradition von Sri T. Krishnamacharya, seinem Sohn T.K.V.
Desikachar und R. Sriram. Diese Tradition geht auf Sri T. Krishnamacharya (1888 - 1989),
einem der bedeutendsten Yogameister des 20. Jahrhunderts, aus Chennai in Südindien zurück.
Für ihn war es von großer Bedeutung, Yoga in seiner Gesamtheit zu vermitteln.
Dabei verband er traditionelles Wissen mit den veränderten Lebensbedingungen
der neueren Zeit und passte es an die Bedürfnisse des modernen Menschen an.
Dieser Ansatz wird von seinem Sohn T.K.V. Desikachar fortgeführt,
welcher vor mehr als 25 Jahren das Yogainstitut Krishnamacharya Yoga Mandiram gründete.
Diese Einrichtung widmet sich schwerpunktmäßig der praktischen Umsetzung
und Vermittlung des traditionellen Yoga sowie der Anwendung des Yoga als Therapie.
Im deutschsprachigen Raum gehört R. Sriram zu den wichtigsten Yogalehrern dieser Tradition.

 
Besonderheiten des traditionellen Yoga
nach Sri T. Krishnamacharya/ T.K.V. Desikachar:

• Yoga wird den Bedürfnissen und Voraussetzungen des Übenden angepasst

Die Yogapraxis wird entsprechend der Fähigkeiten und Bedürfnisse des Einzelnen aus
einer umfangreichen Reihe von Übungen (Körper, Atem, Meditation etc.) zusammengestellt.
Es gibt somit kein vorgegebenes Standardprogramm. Der Mensch
steht hier im Mittelpunkt und wird da abgeholt, wo er gerade steht.

• Schrittweises Vorgehen in der Yogapraxis

Die Übungsreihen werden schrittweise aufgebaut und weiterentwickelt. In jeder
Übungsreihe wird das intelligente Prinzip der Vorbereitung und des Ausgleichs von
Körperhaltungen berücksichtigt.

• Der Atem steht im Mittelpunkt der Yogapraxis

Sowohl einfache als auch anspruchsvolle Körperhaltungen (Asanas) bzw.
Bewegungsabläufe (Vinyasas) werden immer mit einem langsamen Atem kombiniert,
da die Qualität des Atems entscheidend ist für das Befinden von Körper und Geist.
Dem bewusst geführten Atem kommt somit als Voraussetzung für eine ruhige geistige
Ausrichtung eine elementare Bedeutung zu. Dies gilt in besonderem Maße für die
Anwendung der Yogaübungen bei gesundheitlichen Beschwerden.

 

Diese Vorgehensweise gibt dem menschlichen System
mehr Ausgeglichenheit und Widerstandsfähigkeit und
führt das Bewusstsein des Menschen zu mehr Konzentration und Klarheit.
Es ist traditionelles Yoga, das sich durch seine besondere Achtsamkeit und Effektivität
auszeichnet. Ziel ist es, den Yogaübenden nach und nach in alle Aspekte des Yoga einzuführen.

Umgesetzt werden diese Prinzipien im Einzelunterricht und im Unterricht mit kleinen Gruppen.

 

 

 

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